Die Erlöserschwestern ziehen einAuf Vermittlung von Dr. Michael Faulhaber erwarb die Kongregation der Schwestern vom Allerheiligsten Erlöser das Anwesen und einen Teil der Felder für 100 000 Mark. Die ersten zwölf Ordensfrauen zogen am 9.4.1901 im ehemaligen Stift ein. In erster Linie war das Kloster ein Erholungsheim für kranke und ältere Schwestern. 1935/36 schloss man die Lücke, die durch den Abbruch der Stiftskirche entstanden war und richtete in dem neuen Trakt eine Hauskapelle ein. In den Kriegsjahren wurde im Erdgeschoss des Klostergebäudes ein Hilfskrankenhaus für lungenkranke Frauen eröffnet. 1940 lebten ca. 240 Nonnen in Heidenfeld. Gegen Kriegsende kamen noch Bombengeschädigte hinzu. Inzwischen bauten die Erlöserschwestern für die pflegebedürftigen Ordensfrauen zwei Trakte mit entsprechender Einrichtung an. Da junge Schwestern große Mangelware im Orden sind, fanden inzwischen viele Menschen aus dem Dorf und der Umgebung einen Arbeitsplatz im Kloster „Maria Hilf“.
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