Die Seitenaltäre
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| © Johannes Zimmermann |
| Heidenfeld - linker Seitenaltar |
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Das linke Altarbild malte 1974 - anlässlich der Seligsprechung von Liborius Wagner - Wolfgang Lenz, Heidingsfeld. Der Martyrerpriester schwebt über dem Ort Heidenfeld, in der einen Hand eine Palme, in der andern einen Degen. Mit einem Degen wurde er in den Mainwiesen bei Schonungen getötet. Die rote Stola weist auf den Martyrertod hin. Der Schwedenkönig Gustav Adolf, der ein gläubiger Protestant war, reicht Liborius Wagner die Siegeskrone entgegen. Darüber öffnet sich der Himmel und die Geisttaube erscheint. Da beide – jeder auf seine Art – im jeweiligen Glauben tief verwurzelt waren, wählte der Pfarrgemeinderat den Schweden als Überbringer der Siegeskrone. Außerdem waren sein Eingreifen und sein siegreicher Vormarsch durch die deutschen Länder letztendlich die Ursache für den Tod des Pfarrers von Altenmünster. Der rechte Seitenaltar zeigt Maria und Joseph mit dem Jesuskind bei einer Rast auf der Flucht. Josef hält den kleinen Jesusknaben in den Händen. Trotz der schrecklichen Situation der Flucht strahlt dieses Bild von Leonhard Thoma aus Jahre 1908 große idyllische Ruhe aus.
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| © Johannes Zimmermann |
| Heidenfeld - rechter Seitenaltar |
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Im Aufbau, in der Lichtführung und in der Farbgebung der Altarbilder gleichen sich die beiden klassizistischen Seitenaltäre. Über zwei Pilastern ruht jeweils ein Rundbogen. Girlanden und Voluten weisen auf die Entstehungszeit hin. Beide Altäre stammen aus der alten Kirche und sind möglicherweise von Johann Baunach, der die Werkstatt von Wagner übernommen hatte, angefertigt worden.Je zwei vergoldete Figuren - aus der Wagner-Schule kommend – flankieren die Seitenaltäre, am rechten Andreas und Judas Thaddäus, am linken Petrus und Paulus.
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